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Dein CO2-Fußabdruck

by Marisa

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Dank Fridays for Future war die Aufmerksamkeit für Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimawandel wahrscheinlich noch nie so groß wie heute. Im Pariser Abkommen wurde das Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2° C zu begrenzen und trotzdem wurde laut der Internationalen Energieagentur (IEA) noch nie so viel CO2 ausgestoßen wie aktuell. Aber weißt du eigentlich, wie sehr du selbst zum Klimawandel beiträgst? Ich wusste es jedenfalls nicht und war überrascht, wie viel es ist. Deshalb gibt es heute Tipps wie du deinen eigenen CO2-Fußabdruck berechnen und ihn dann ganz leicht auch kleiner machen kannst. Ein erster schneller Schritt, der deinen Fußabdruck in nur 5 Minuten gleich um ein Fünftel verkleinert, ist der Wechsel zu Ökoenergie, etwa von Polarstern.

Wie groß ist dein CO2-Fußabdruck?

Der CO2-Fußabdruck zeigt an, wieviel CO2 du pro Jahr verursachst. Mit dem CO2 Rechner vom Umweltbundesamt kannst du deinen Fußabdruck berechnen. Der CO2-Fußabdruck eines Durchschnittsdeutschen liegt bei rund 12,5 Tonnen. Damit wir das Klimaziel einhalten können, dürfte er jedoch nicht höher sein als 2 Tonnen.

 Also am besten jetzt kurz berechnen und dann weiterlesen 🙂 

Fußabdruck kleiner machen und CO2 reduzieren

Je nachdem wie dein Ergebnis ausgefallen ist, gibt es sicherlich verschiedene Bereiche in denen du jetzt etwas verbessern kannst. Auf manche Bereiche kannst du vielleicht aktuell keinen Einfluss nehmen, daher such dir einfach die Tipps raus, die für dich passen.

1. Wechsel zu Ökoenergie

Ein unkomplizierter aber besonders wirkungsvoller Einstieg ist es, den Stromanbieter zu wechseln und auf Ökostrom umzustellen. Dein gesamter Energiebedarf macht nämlich im Schnitt fast 20 % deines CO2-Fußabdrucks aus. Bei dem Energieversorger Polarstern kannst du beispielsweise einfach hier deine Verbrauchswerte eintragen und dir deinen Tarif für Ökostrom oder -gas online berechnen. Mit dem Wechsel zu Polarstern beziehst du dann Strom oder Gas aus 100% erneuerbaren Energien. So erzielst du mit wenig Aufwand einen sehr großen Unterschied: Ein typischer 3 Personen Haushalt kann mit dem Wechsel zu Ökostrom ca. 1500 kg CO2 und mit dem Wechsel zu Ökogas sogar rund 3000 kg CO2 sparen.

Mein Tipp: Der Energieversorger Polarstern

Für den Wechsel zu Ökostrom und -gas möchte ich euch den Energieversorger Polarstern mit Sitz in München ans Herz legen. Kennenlernen konnte ich Polarstern vor kurzem auf der Veranstaltung “Embrace Sustainability” von SheSays. Das Unternehmen zeigt seit 2011 mit richtungsweisenden Energieprodukten den Weg in die gemeinsame Energiezukunft an. Die Geschäftsführer Florian und Simon bieten zusammen mit ihrem Team Ökostrom und Ökogas aus 100 Prozent erneuerbaren Energien an, zertifiziert durch den TÜV Nord und das Grüner Strom Label. Auch beim Magazin Öko-Test hat Polarstern 2018 zum sechsten Mal in Folge mit “sehr gut” abgeschnitten. Alle zwei Jahre erstellt Polarstern eine Gemeinwohl-Bilanz nach den Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie. Ziel ist es eine gerechte, soziale Wirtschaftskultur zu etablieren. Besonders sympathisch finde ich an Polarstern, dass unternehmerischer Erfolg nicht nur an ökonomischen Gewinn allein, sondern auch am Nutzen für das Gemeinwohl gemessen. Eco statt Ego!

Mein persönliches Highlight: Pro Kunde investiert Polarstern nicht nur in den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland, sondern zusätzlich 20 € pro Kunde und Jahr in die Energiewende in Kambodscha und Mali, um dort eine sinnvolle Energieversorgung mit kleinen Biogasanlagen aufzubauen. Denn auch wenn die Energiewende in Deutschland wichtig ist, ist sie erst richtig wirkungsvoll wenn sie weltweit greift. “Der Wechsel hier ist der Anfang dort.”

 Green-Challenge: Informiere dich über deinen Wechsel zum Energieversorger Polarstern

2. CO2 armer Kleiderschrank

Die gesamte Textilindustrie verursacht pro Jahr rund 1 Milliarde Tonnen CO2. Damit gehen 8 Prozent des globalen Treibhausgasausstoßes auf die Kosten der Textilindustrie. Für einen CO2 neutraleren Kleiderschrank ist es daher umso wichtiger, die eigene Kleidung möglichst lange zu tragen und neue Sachen entweder Second Hand zu kaufen oder auf nachhaltig produzierte Mode zu setzen.

 Green-Challenge: Kauf dir das nächste Teil nur wenn du es mindestens 30 Mal anziehen wirst. 

3. Ab aufs Radl

Wer nicht nur etwas für unseren Planeten, sondern auch noch für die eigene Figur und Fitness tun möchte, sollte sich öfter mal aufs Radl schwingen. In Deutschland verursacht der Verkehr rund ein Fünftel des ausgestoßenen CO2s. Wenn du genauer wissen willst, wie viel dein Auto verbraucht, kannst du mit dem CO2-Rechner von Quarks den Ausstoß von deinem Auto berechnen und mit anderen Verkehrsmitteln vergleichen.

 Green-Challenge: Schweinehund überwinden und das nächste Mal das Radl nehmen oder zu Fuß gehen. Gut für dich und die Umwelt! 

4. Einmal ohne Fleisch bitte

Grundsätzlich darf natürlich jeder selbst entscheiden ob er/sie Fleisch essen möchte oder nicht – aber vielleicht geht ja auch mal das ein oder andere Gericht ohne? Laut Bundesmarktverband für Vieh und Fleisch konsumieren wir rund 60 kg Fleisch pro Kopf und Jahr. Weltweit ist die Massentierhaltung  der größte CO2- und Methangas-Produzent. Hier würde laut Jonathan Safran Foer (Autor von “Tiere essen”) ein kleiner Sinneswandel schon viel verändern. Wenn alle Amerikaner nur einmal pro Woche fleischlos zu Mittag essen würden, hätte das laut Foers den gleichen Effekt, wie fünf Millionen Autos weniger auf der Straße.

 Green-Challenge: Einmal die Woche auf Fleisch verzichten. 

5. Sinnvoll heizen

Wenn du Energie und Geld sparen möchtest, lohnt es sich beim Heizen ein bisschen runter zu drehen. Wer die Heiztemperatur um ein Grad senkt, spart rund 6 Prozent der Heizkosten und reduziert zusätzlich den CO2 Ausstoß. Die empfohlene optimale Raumtemperatur liegt übrigens bei 20° C in Wohnräumen und 17 bis 18 ° C im Schlafzimmer. Außerdem kannst du sparen, wenn du erst ab Oktober heizt, die Wärme nachts bewahrst indem du die Rollläden herunterlässt und nur Stoß lüftest, anstatt die Fenster längere Zeit auf Kipp zu stellen.

 Green-Challenge: Die Heizung etwas runter drehen (Raumtemperatur um ca. 1 Grad senken) oder gleich informieren ob ein Wechsel zu Ökogas möglich ist. 

Viel Erfolg bei deiner Green Challenge! Hast du sonst noch Tipps, um den eigenen CO2 Fußabdruck zu verkleinern?

– Marisa

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