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No Spend Challenge

by Marisa

Hi meine lieben fairladies,

in der Früh die Butterbreze, jede Woche ein neues Buch für den Weg zur Arbeit, Mittagessen beim Restaurant um die Ecke. Wenn es stressig wird mit Arbeit, Hobbys, Ehrenamt und Co. sammeln sich solche Ausgaben aus Bequemlichkeit manchmal ganz schön an. Alles ist stressig, man schläft länger, frühstückt unterwegs und vergisst die Reste vom Abendessen mit in die Arbeit zu nehmen. Aber kein Problem denn bei uns ist ja alles total schnell verfügbar, kostet eben nur. Man verliert schnell den Überblick über die sich aufsummierenden kleinen und großen Kosten und gewöhnt sich immer mehr an die ständige Verfügbarkeit von allem á la Amazon. Das ist nicht sonderlich nachhaltig für den Geldbeutel und Dank Verpackungswahnsinn auch nicht für die Umwelt.

Warum eine No Spend Challenge?

Ich hatte in den letzten Monaten das Gefühl, dass mir das Geld einfach so zwischen den Fingern weg läuft und ich gar nicht weiß wohin. Das gekaufte Frühstück für unterwegs, das Mittagessen vom Imbiss um die Ecke, Kaffee für den Weg und Abends mit Freunden essen hat mein Konto ganz schwindelig gemacht. Meinem “Zero Waste” Bestreben stand das zwar nicht so sehr im Weg, weil ich meistens meine eigenen Behälter dabei habe. Trotzdem wollte ich gern einen Monat testen wie es sich auf mein Konto und vielleicht auch auf andere Faktoren auswirkt, wenn ich besser vorbereitet in meine Tage starte und Geld spare.

No Spend Challenge – die Regeln

Zuerst habe ich folgende Regeln festgelegt:

  • Nicht auswärts essen gehen
  • Kein Essen holen: Frühstück, Mittagessen, Abendessen selbst vorbereiten und ggf. in die Arbeit mitnehmen
  • Keine Kino-, Theaterbesuche etc.
  • Keine Amazon Filme leihen, keine Handy Apps kaufen, etc.
  • Nicht einkaufen: Klamotten, Bücher, Drogeriebedarf etc. (Ausnahme wenn z.B. das Deo leer geht)
  • Bewusst Lebensmittel einkaufen: nur kaufen was man für geplante Gerichte wirklich braucht, keine Süßigkeiten, keine Impulskäufe
  • Keinen Kaffee trinken gehen, keinen Coffee to go
  • Zusatzregel nach Bedarf: Sachen auf ebay oder Kleiderkreisel verkaufen, die schon lange mal weg sollten, dadurch kommt sogar noch etwas Geld rein

Inwiefern man da Ausnahmen macht, kann natürlich jeder selbst entscheiden, aber einen richtigen Unterschied merkt man denke ich nur, wenn man es einen Monat so streng einhält wie es geht.

Rückblick auf den #NoSpendFebruary

Im Großen und Ganzen war der Monat für mich nicht schwieriger oder anstrengender als Andere. Frühstück vorzubereiten hat mir sogar richtig Spaß gemacht und ich bin seitdem begeisterter Overnight Oats Esser, weil man das schon für die ganze Woche vorbereiten kann. Als Mittagessen für die Arbeit gab es immer Reste vom Abendessen, an die mich mein Handy morgens erinnert hat, damit sie nicht im Külschrank stehen bleiben. Keine Klamotten und ähnliches zu kaufen fand ich für einen Monat eh kein Problem aber trotzdem irgendwie befreiend wenn man weiß, dass man sich sowieso eh nichts kaufen dürfte. Kein Buch zu kaufen war sogar fast am Schwierigsten da ich eine Stunde in die Arbeit brauche und auf dem Weg gerne lese. Ich habe mich dafür dann durch verschiedene Podcasts gehört und einige tolle Neue entdeckt wie z.B.: Conscious Chatter.

Treffen mit Freunden wurden auf Sportkurse und nach Hause verlegt. Je nach Uhrzeit wurde dann dort Kaffee getrunken oder auch zusammen gekocht. Das ist eh viel schöner als im Restaurant, weil es nicht so laut ist und man nicht regelmäßig vom Kellner unterbrochen wird.

Allein mit den mitgenommenen Essen und dem Verzicht auf einen Kaffee unterwegs habe ich an Arbeitstagen rund 10€ pro Tag gespart. Das waren also je nach Arbeitswoche rund 30€ bis 50€, da kommt auf einen Monat ganz schön was zusammen. Aber nicht nur die finanziellen Ersparnisse und der Zusatzverdienst durch ebay und Co. sind angenehm. Im Supermarkt klar zu wissen was man mitnehmen will (und sonst nichts!) spart Zeit und ich weiß die kleinen Extras oder das Abendessen im Restaurant irgendwie wieder mehr zu schätzen.

Ich hoffe ihr probiert es auch mal aus und führt vielleicht sogar vorher Buch über eure “regulären” Ausgaben, um es dann mit dem No Spend Monat besser vergleichen zu können, das hatte ich den Monat vorher leider nicht. Viel Spaß beim sparen!

-yourfairlady

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2 comments

Sandra 15. März 2018 - 8:51

Hallo Marisa,
was das Bücherkaufen angeht: ich habe einen Tolino, damit kann man auch die “Onleihe” der Stadtbücherei nutzen und unbegrenzt E-Books ausleihen (ist bei uns im Jahresbetrag von ~15€ mit drin und lohnt sich wirklich). Vielleicht wäre das für dich auch eine Idee?
Viele Grüße,
Sandra

Reply
Marisa 17. März 2018 - 17:24

Liebe Sandra,
danke für den Tipp das klingt ja super. Ich lese durch die Pendlerei nämlich wirklich ganz schön viel und das geht teilweise ziemlich ins Geld. Schau ich mir auf jeden Fall mal an 🙂

Liebe Grüße, Marisa

Reply

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