Home Eco Living Zero Waste Travelling: Reisen ohne Müll

Zero Waste Travelling: Reisen ohne Müll

by Marisa

Hi meine lieben fairladies,

ich war vor kurzem drei Wochen durch die USA unterwegs. Das war mein erster längerer Urlaub seitdem ich versuche kein Einweg-Plastik zu verwenden und generell möglichst keinen Müll zu produzieren.

Leider fängt es meistens schon im Flugzeug an, dass der erste Müll anfällt. Auch beim Kaffee trinken habe ich immer wieder erschreckt festgestellt, dass viele Cafés auch für die “to stay” Variante den Wegwerfbecher rausgeben und in Hotels beim Frühstück Plastikgeschirr steht. Mein absoluter Horror war allerdings der Plastikbesteckspender in einem der Hotels am Frühstücksbuffet. Plastikgabeln, -löffel und -messer auf Knopfdruck aus dem Wandspender – absoluter Plastikwahnsinn.

Wegen all dem Müll über den ich gestolpert bin oder leider selbst verursacht habe, habe ich hier meine Tipps für müllfreies Reisen aufgeschrieben. Die helfen hoffentlich euch und mir bei der nächsten Reise:

  • Klappbaren Göffel mitnehmen: Praktisch für den schnellen Bissen unterwegs, fürs Flugzeug und fürs Hotel. Einen klappbaren Göffel findet ihr hier und hier gibt´s eine Version aus Hartholz.
    Gespart: Plastikbesteck, Plastikfolie ums Besteck.
  • Duschgel, Shampoo etc. mitnehmen: Das spart kleine Tuben oder ggf. Mikroplastik in den anderen Produkten
    Gespart: Plastikbehälter, Mikroplastik.
  • Duschgel als Handseife: Seife für die Hände ist in Hotels oft in Plastik verpackt, benutzt einfach euer Duschgel und spart die Verpackung.
    Gespart: Plastikfolie.
  • Einfach Mal was aufheben: Am Strand rumliegende Tüten einsammeln oder Kaffeebecher auf der Straße aufheben hinterlässt eine etwas bessere Welt und bei euch ein gutes Gewissen.
    Nichts gespart aber dafür Gutes getan.
  • To stay: Nehmt euch die Zeit und esst möglichst immer im Restaurant damit keine zusätzlichen Verpackungen, Becher, Plastikgabeln usw. anfallen. 
    Gespart: Plastikmüll, z.B. Plastikbesteck, Plastikfolie, Dosen, Zigarettenpackungen, etc.
  • Eigener Kaffeebecher: Lasst euch die Getränke im Flugzeug hineinfüllen und später dann den Coffee to go oder auch to stay falls es keine Tassen gibt. Einen praktischen Edelstahlbecher gibt es zum Beispiel von Kleen Kanteen.
    Gespart: ganz viele Wegwerfbecher und Plastikdeckel.
  • “Kein Strohhalm bitte”: Vor allem in den USA lieber einmal zu viel als zu wenig dazu sagen. Der kommt nämlich leider selbst ins Leitungswasser rein :/
    Gespart: Plastikstrohhalme.
  • Beutel & Dosen: Je nachdem wo und wie ihr unterwegs seid, könnt ihr euch vielleicht Einkaufsbeutel oder sogar Dosen einpacken, damit man doch Mal was Mitnehmen, Einkaufen oder Reste abfüllen kann. 
    Gespart: Plastiktüten, Styroporboxen etc.
  • Eigene Kopfhörer: Im Flugzeug, Sightseeing Bus oder in Museen kann man sie gut gebrauchen. Nehmt einfach eure eigenen Kopfhörer und keine in Plastik eingepackten Einwegkopfhörer. 
    Gespart: billige Wegwerfkopfhörer, Plastikverpackung der Kopfhörer.
  • Nicht verrückt machen: Ihr könnt nicht alles ändern! Wenn der Kaffee doch im Wegwerfbecher kommt habt ihr es wenigstens versucht und könnt ihn ggf. einfach nochmal verwenden.

Ich hoffe der eine oder andere Tipp ist auch für euren nächsten Urlaub hilfreich. Worauf achtet ihr im Urlaub, um Müll zu vermeiden? Falls ihr auf dem Weg in den nächsten Urlaub eine Flugreise vor euch habt findet ihr hier auch ein paar Ideen wie man im Flugzeug weniger Müll verursachen kann.

-yourfairlady

You may also like

2 comments

Jenni 22. Dezember 2017 - 10:50

Liebe Marisa,

das scheint ja wirklich Ausmaße zu haben in den USA. Ich dachte schon, dass es hier sehr schlimm ist teilweise, aber dein Bericht klingt nicht gerade vertrauenerweckend, was nachhaltiges Reisen dort anbelangt. :-/
Wobei man ja auch nicht den Fehler machen darf, sich davon abhalten zu lassen – gerade dann sollte man zeigen, dass es besser geht.
Danke dir für die Tipps – einen Göffel haben wir tatsächlich noch nicht und das ist sicherlich eine lohnende Investition.

Generell finde ich es auch wichtig, bei kleinen Dingen anzufangen (wie man das eben im Alltag auch macht) und sich nicht allzu sehr zu grämen, wenn es nicht perfekt laufen sollte. Außerhalb der eigenen vier Wände muss man leider manchmal Kompromisse eingehen.

Liebe Grüße
Jenni

Reply
Marisa 22. Dezember 2017 - 16:36

Danke für deinen Kommentar liebe Jenni. Ja teilweise war es echt Wahnsinn und ich habe mich dann zum Beispiel total geärgert, dass ich meinen Göffel nicht dabei hatte. 100% müllfreies Reisen geht wahrscheinlich je nach Reiseziel sowieso nur schwer ohne, dass es super anstrengend wird aber viele Sachen hätte ich unkompliziert besser machen können und deswegen habe ich fürs nächste Mal alles zusammen geschrieben.

Liebe Grüße,

Marisa

Reply

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.