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Zero Waste Kitchen Part 1

by Marisa

Hi meine lieben fairladies,

an meiner Zero Waste Kitchen bzw. vor allem plastikfreien Küche (und an dem Beitrag dazu) arbeite ich schon eine ganze Weile. Ich bin zwar immer noch nicht einmal annähernd soweit, dass ich meinen Haushalt als Zero Waste bezeichnen könnte und es ist definitiv mehr als ein Glas Müll im Jahr 😉 aber trotzdem habe ich sicher einige Schritte in die richtige Richtung gemacht, die viel Müll sparen und vielleicht auch euch helfen, weniger Müll zu produzieren. Diese Tipps und Tricks möchte ich heute in einem ersten Beitrag mit euch teilen, der sich vor allem um Küchenutensilien dreht.

Tipps für eure Zero Waste Kitchen

 Lappen & Handtücher  statt Küchenrolle

Einmal zum Aufwischen benutzen und dann wegwerfen? Das geht für mich gar nicht mehr! Anstelle von den überall ständig griffbereiten Küchenrollen, greife ich jetzt zum Lappen wenns ans Aufwischen/sauber machen geht. Wer zu faul ist den Lappen auszuspülen kann kleine Handtücher nehmen oder alte Handtücher zerschneiden, diese dann zum Aufwischen benutzen und danachn in die Wäsche schmeißen. Selber Effekt, weniger Müll!

 Bienenwachstücher  statt Alufolie/Frischhaltefolie

Ist von der Gurke, dem Auflauf oder dem Kuchen noch was übrig? Dann wickelt das doch in Zukunft in ein Bienenwachstuch und nicht in Alu- oder Frischhaltefolie. Die Bienenwachstücher lassen sich gut biegen, abspülen und sogar einfrieren und können immer wieder verwendet werden. Wenns doch mal Zeit zum Austauschen ist kann das gute Stück dann auch guten Gewissens in den Biomüll.

 Holz  statt Plastik

Das gilt vor allem für Kochutensilien wie Kochlöffel und Co aber auch für unsere Spülbürste. Bei dieser Spülbürsten Variante von monomeer kann zum Beispiel immer einfach nur der Kopf ausgetauscht werden, während man bei den normalen Plastikdingern meistens die ganze Bürste wegwirft. Und wenn dann doch was weggeworfen wird kommt das Holz einfach auf den Kompost.

 DIY Spülmittel  statt gekauftem Spülmittel in Plasitkflaschen

Keine Angst Spülmittel selbstmachen geht ganz schnell und tut gar nicht weh. Das Rezept findet ihr hier. Warum das besser ist? Normales Spülmittel enthält häufig fragwürdige Inhaltsstoffe, die dann beim Gebrauch ins Grundwasser gelangen. Außerdem sind manche Marken ganz schön teuer und ihr kauft jedes Mal eine Plastikflasche mit, die dann wieder weggeworfen wird. Selbstgemachtes Spülmittel kann so duften wie ihr möchtet, beinhaltet keine giftigen Zutaten und kann als Hingucker in ein Gefäß eurer Wahl gefüllt werden. Bei mir ist es eine leere true fruits Flasche mit Pumpaufsatz geworden.

 Baumwollsackerl & Netze  statt windige Plastiktüten

Wer loses Obst und Gemüse kauft, greift gerne zu diesen hauchdünnen Plastiktüten, die oft nur einen Einkauf überstehen und daher nach einem Gebrauch wieder im Müll landen. Mit mitgebrachten Sackerln oder Netzen könnt ihr auch alles ganz leicht transportieren und erzeugt so absolute keinen Plastikmüll.

 Leitungswasser, Sodastream & Co.  statt Wasser in Plastik- oder Glasflaschen

Unser Trinkwasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln und trotzdem greifen wir häufig zu den abgefüllten Wässerchen in Plastik- und Glasflaschen. Bei abgefülltem Wasser sind nicht nur die Plastikflaschen selbst ein Problem z.B. wegen den darin enthaltenen Weichmachern die in das Wasser gelangen können und auch weil sie nicht biologisch abbaubar sind. Auch die Energieverschwendung beim Abfüllen, Transport oder der Herstellung/Reinigung der Glasflaschen spricht für die Variante aus dem Hahn. Weil ich gerne gesprudeltes Wasser trinke habe ich einen Sodastream (mit zwei Glasflaschen) daheim stehen und trinke Leitungswasser. Neben ab und zu mal Gasflasche wechseln und Flaschen heiß ausspülen macht das nicht viel Arbeit und man spart sich die Schlepperei und noch dazu viel Geld.

Ich hoffe der Beitrag war hilfreich für euch und ihr könnt die eine oder andere Kleinigkeit übernehmen, damit wir in Zukunft gemeinsam weniger Müll produzieren können 🙂

-yourfairlady

 

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8 comments

Joy 26. September 2017 - 15:50

Hallo Marisa,

deine Homepage finde ich toll und den Artikel zu ZERO WASTE KITCHEN PART 1 gibt tolle Tipps zum Müllfreien Einkauf. Tolle Ideen und schön geschrieben. Die Bienenwachstücher finde ich echt interessant. Weißt du, wo man diese Bienenwachstücher kaufen kann?

Viele Grüße
Joy

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Marisa 27. September 2017 - 4:21

Liebe Joy,
vielen Dank für das Lob! Freut mich sehr wenn dir meine Seite helfen konnte 😊 Die Bienenwachstücher kriegst du zum Beispiel auf monomeer.de
Ich hoffe du schaust Mal wieder rein!

Liebe Grüße, Marisa

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Natalie 17. April 2017 - 19:25

Hallo Marisa,
vielen Dank für diesen Post – endlich komme ich zum kommentieren. Schon vor einigen Tagen habe ich mir den Post angeschaut.
Während ja mein Bad deutlich müllreduzierter geworden ist, habe ich ausgerechnet in der Küche noch ordentlich Nachholbedarf. Mir haben es daher vor allem die Bienenwachstücher und die Netze angetan. Zwar versuche ich beim Obst- und Gemüsekauf immer auf Plastikverpackungen zu verzichten, aber viel zu oft gelingt es mir nicht. Und auch für den Besuch vom Wochenmarkt wären solche Netze einfach gut.
Ich würde mich freuen demnächst noch mehr in Richtung “zero waste” von dir zu hören.
Liebe Grüße,
Natalie

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Marisa 18. April 2017 - 10:56

Danke für deinen Kommentar liebe Natalie! Weitere Zero Waste Beiträge sind geplant 🙂 bei mir ist das Bad auch schon deutlich weiter als die Küche aber ich glaub das ist ganz normal weil es ja im Bad viel weniger zu ersetzen gibt. In der Küche sind es so viele Sachen die in irgendeiner Verpackung daher kommen… Deshalb gibt es auf jeden Fall auch noch “Zero Waste Kitchen Part 2” und vermutlich auch 3, 4… 😉

Liebe Grüße,

Marisa

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Jenni 6. April 2017 - 16:52

Liebe Marisa,

ich finde es klasse, wie du uns Schritt für Schritt mit auf den Weg durch deine Reise zum Weniger-Müll-Verbrauchen nimmst! Ich muss auch dringend mal wieder einen Beitrag in der Richtung veröffentlichen – der letzte ist schon viel zu lange her!

Bisher habe ich die Dinge, die du oben angeführt hast, bereits in die Tat umgesetzt (vor allem der Tipp mit dem Spülmittel ist unglaublich kosten- und müllsparend, dassselbe gilt für die Sache mit dem Leitungswasser) – aktuell sparen wir auf eine Wurmkiste. Da freue ich mich schon wie Bolle drauf – eigenen Humus machen! 🙂
Aber zunächst muss der Keller fertig ausgerümpelt werden, sodass wir uns komplett wohl damit fühlen – dann können wir dieses neue Projekt angehen.

Liebe Grüße
Jenni

Reply
Marisa 6. April 2017 - 20:30

Liebe Jenni,

vielen Dank! Freut mich, dass es dir gefällt. Ach das mit der Wurmkiste finde ich super! Davon musst du unbedingt auf deiner Seite berichten ich finde das total spannend. Zu diesen Kompostlösungen hört man ja irgendwie doch recht unterschiedliche Meinungen und ich weiß dann selbst nie so richtig ob es ein Komposthaufen, die Würmer oder doch dieses Bokashi (?) Ding werden soll…
Viel Erfolg mit den Würmern und der Entrümpelung.

Liebe Grüße,
Marisa

Reply
Bettina 6. April 2017 - 10:52

Hallo Marisa,
danke für die Tipps. Über die Bienenwachstücher bin ich schon ein paar Mal “gestolpert”, jetzt werde ich sie mir endlich besorgen. Und das Spülmittelrezept werde ich auch ausprobieren! Viel Erfolg weiter mit Deinem Projekt, Bettina

Reply
Marisa 6. April 2017 - 20:27

Hallo Bettina,

sehr gerne. Viel Spaß beim ausprobieren und gib doch mal Bescheid wies dir damit geht.

Liebe Grüße, Marisa

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