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Zero Waste Bathroom

by Marisa

Hi meine lieben fairladies,

ich versuche ja schon seit einiger Zeit nicht nur im Kleiderschrank mit Nachhaltigkeit zu leben sondern auch generell bewusster und umweltfreundlicher zu konsumieren. Ein großer Punkt dabei war natürlich zu versuchen weitestgehend auf Plastikverpackungen und künstliche Inhaltsstoffe zu verzichten. Einige der ersten Produkte, die dabei ersetzt wurden, waren Shampoo, Cremes und Co. im Bad, da es hier besonders einfach ist plastikfreie Alternativen zu finden. Anders als in der Küche, wo man sich oft schwer tut unverpackte Zutaten zu bekommen, kann man zum Beispiel im Bad schnell auf feste Seifenstücke, selbstgemachte Peelings und Co. umsteigen.

In meinem Streben nach ständiger Verbesserung, hin zu einem Leben, das sich dem Zero Waste Gedanken zumindest mal annähert, hatte ich aber bisher ganz vergessen zwischendurch einmal Inne zu halten und meine bisherigen Erfolge anzuschauen. Das ist mir erst vor kurzem bewusst geworden als ich letztens nach einem Saunabesuch in der Umkleidekabine, zwischen meinen Döschen, Cremesteinen und Glasbehältern etwas gesucht hab und damit die verwunderten Blicke des Mädls neben mir gesehen habe. Sie schien recht verwundert über meine diversen Behältnisse 😉

Danach habe ich dann zu Hause mal mein Bad durchgeschaut und war selbst ganz erstaunt und begeistert wie weit ich schon gekommen bin ohne es zu merken. Meine bisherigen Erfolge habe ich euch heute mal fotografiert und verlinkt, falls jemand noch die eine oder andere Anregung braucht, welche Produkte es auch selbstgemacht, unverpackt oder in fester Form gibt.

Gute Alternativen

Alle Produkte (von links nach rechts):

Ein positiver Nebeneffekt dieses Wechsels hin zu nachhaltigen, verpackungsfreien Badalternativen ist, dass mein Bad inzwischen viel aufgeräumter ist weil einfach weniger Produkte herumstehen. Statt verschiedenen Shampoos, Duschgels, Seifen und Cremes in bunten Verpackungen, gibt es nun nur noch ein Shampoo und eine Körperseife, die schlicht auf einem Luffa Schwamm liegen. Die selbstgemachten Sachen sind in simplen Dosen und Glasbehältern. Alles sieht viel natürlicher und aufgeräumter aus – ich liebe es!!!

Einziger Nachteil bisher: Ich finde die Seifen hinterlassen einen leichten Film in der Dusche und im Waschbecken wodurch es schneller dreckig aussieht und ich deswegen öfter putze als vorher. Andererseits geht das Putzen auch schneller weil weniger rumsteht und was tut man nicht alles für die Umwelt 🙂

-yourfairlady

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20 comments

Carla 21. Mai 2017 - 23:33

Hallöchen,

da hast du wirklich schon was ordentliches geschafft 🙂 . Im Bad bin ich mittlerweile auch so weit. Darf ich fragen was du im Falle Menstruation benutzt? Ich kann dir eine Menstasse sehr empfehlen – mit Beratung natürlich. Und ich würde dir gern raten vielleicht die Marke deiner Pflegeprodukte zu ändern. Naturkosmetik wär da die bessere Wahl, da du ja erwähnt hast auch auf natürliche Inhaltsstoffe zu achten. Gibt ganz tolle kleine Seifensiedereien die man unterstützen sollte. Abschließen möchte ich anmerken, auch wenn ich definitiv gegen Verschwendung bin, ist es bei vielen Beautyprodukten oft die umweltfreundlichere Alternative sie wegzuschmeißen. So gelangt kein Mikroplastik (falls/ leider oft vorhanden) in unser Wasser.
Liebe Grüße 🙂

Reply
Marisa 23. Mai 2017 - 21:31

Hi Carla,

vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hab seit einigen Jahren die Hormonspirale und dadurch bleibt mir das Thema meistens erspart. Für die wenigen Fälle wo ich was brauche bin ich noch am Restbestände aufbrauchen 😉
Danke für den Tipp meine neuste Haarseife ist aus dem Ohne Laden in München.
Ja mit den Beautyprodukten die Mikroplastik enthalten hast du wohl Recht.

Liebe Grüße, Marisa

Reply
Sabrina 17. Mai 2017 - 8:50

Wow, das ist echt ein super Fortschritt!
Ich bin bisher nur auf den Rasierhobel umgestiegen und muss noch Klingen für mich finden.. Außerdem hab ich feste Seifen zum Waschen bestellt und eine riesige Tüte gepackt, mit allen Beauty Produkten, die aufzubrauchen, zu verschenken sind oder so alt sind, dass sie besser weggeschmissen werden sollten.
Ich hoffe, ich bin bald auch so weit wie du! 🙂
Liebe Grüße,
Sabrina

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Marisa 17. Mai 2017 - 21:04

Vielen Dank für dein Kommentar Sabrina 🙂 Ich hoffe du kriegst die Tüte bald leer! Das ist der nervigste Teil wenn man bereit ist umzusteigen und noch die ganzen Produkte rumstehen hat die einfach nicht leer werden wollen… Viel Erfolg weiterhin bei deiner Zero Waste Reise und lass doch mal wieder ein Kommentar da wie es dir damit geht!

Liebe Grüße,

Marisa

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Natalie 7. April 2017 - 11:31

Maria, vielen Dank für die Antwort. Du hast mir sehr geholfen. Der Grund für Bioobst in Plastik ist zwar irgendwie nachvollziehbar, aber irgendwie trotzdem blöd. 🙂
hab gerade auch gesehen, dass zum Thema Küche was online ist. Vielen Dank.

Reply
Natalie 3. April 2017 - 11:13

PS: mich würde außerdem noch interessieren, welche Fortschritte du evtl schon in der Küche gemacht hast? Denn dort bin ich immer wieder platt, wie viele Plastikverpackungen anfallen. Muss das sein? Gerade bei Obst und Gemüse bin ich immer wieder erschrocken. Und hast du vielleicht eine Antwort darauf, warum ausgerechnet die Bio-Bananen in einer Plastiktüte zu kaufen sind? Woher bekomme ich solche Tipps und Inspirationen?

Reply
Marisa 3. April 2017 - 20:14

Uh ja über meine Küchenerfolge berichte ich bald! Ich sammel schon alles was ich erzählenswert finde und teile es möglichst bald mit euch 🙂
Ansonsten würde ich bei Bea Johnson und Lauren Singer auf den YouTube Kanälen vorbeischauen die haben da tolle Tipps.

Hm ja also das Bio Gemüse in der Plastiktüte ist echt ein Problem und hat zwei Gründe: einmal zum Schutz des Gemüses beim Transport und einmal soll damit die EU Richtlinie eingehalten werden. Die schreibt vor, dass biologische Produkte im Vergleich zu konventionellen Produkten gekennzeichnet werden müssen. Der Einzelhandel stellt diese Unterscheidbarkeit eben mit der Plastikverpackung sicher und verhindert damit gleichzeitig dass konventionelles Gemüse aus Versehen beim Bio Gemüse landet.

Ich hoffe ich konnte dir damit etwas weiterhelfen 🙂

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Natalie 3. April 2017 - 11:07

Hallo Marisa,
das ist wirklich ein großer Erfolg, den du vorweisen kannst. Produkte die ich nachkaufe sind bei mir seit einiger Zeit eben auch unverpackte bei Lush und in fester Form. Bei mir fing “das Ganze” jedoch an, weil ich einfach gemerkt habe, dass ich viele handelsübliche Produkte überhaupt nicht mehr vertrage – Deo aus Aludosen erfüllt zum Beispiel null seinen Zweck, außer für 5 Minuten gut zu riechen. Und ganz ehrlich: dafür wurde ich dann zu geizig. Klar sind viele “unverpackte” und natürlichere Produkte, auf den ersten Blick teurer. Ein Einkauf bei Lush kostet mich zum Beispiel gerne mal 50 Euro aufwärts. ABER: damit komme ich eine Ewigkeit hin – und: neben dem klaren Vorteil, dass natürlich wesentlich weniger Müll entsteht – ich muss viel seltener einkaufen gehen/fahren. Zumindest, was die typischen DM-Einkäufe angeht. Und dadurch werde ich wesentlich weniger verführt Produkte zu kaufen, die ich eigentlich nicht brauche.
Noch ein Tipp von mir für alle, die gerade mit bunten Plastikpackungen kämpfen und ewigen Duschgel-Vorräten: streut in der Familie und bei Freunden, dass ihr so etwas nicht mehr wollt! Denn ich hatte ständig (von sehr lieben Menschen!) irgendwelche Mitbringsel vor der Nase. Hauptsächlich vegan und wirklich lieb gemeint, aber eben in einer quietschbunten Plastikpackung. Die brauche ich gerade nebenher ebenfalls auf.
Liebe Grüße,
Natalie

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Marisa 3. April 2017 - 19:39

Hallo Natalie,

danke für deinen Kommentar! Ja das mit dem Kosten und dem wie lange man die Produkte dafür hat sehe ich aus so. Ich hab auch das Gefühl als würde ich generell weniger Produkt verwenden, z.B. beim Haare waschen nehm ich von der Haarseife weniger als von dem flüssigen Zeug.
Die Leute zu informieren ist ein wichtiger Punkt. Ich finde auch gerade in der Apotheke, Drogerie und Co. muss man sich auch gezielt gegen diese Gratis Pröchen wehren die sich sonst in Schubladen stapeln…

Liebe Grüße,

Marisa

Reply
Nika 24. März 2017 - 20:58

Hallo Marisa,

dein Beitrag war genau die Inspiration die ich gebraucht habe. seit langem überlege ich mir schon, wie ich Ordnung in mein bad bekomme und die ganzen Duschartikel reduziere. Davon abgesehen, dass ich aufgrund eines optischen und organisatorischen Problems darauf aufmerksam wurde, finde ich es toll, dass ich mit ein paar kniffen nicht nur Ordnung ins Bad bekommen, sondern auch den Verpackungsmüll reduzieren kann. Das nervt mich nämlich auch. Zum Einen ist das Problem mit den vollen Mülleimern auch eine Sache von Arbeit, weil man sich fragt, wie kann das sein, dass schon wieder die Mülleimer voll sind und man zum Müllcontainer rennen muss, zum Anderen muss der ganze Müll ja auch umwelttechnisch irgendwohin und Plastik ist ja das grauenvollste das man verwerten muss. Ich finde, dass man darüber viel öfter nachdenken sollte und Blogs wie deiner öffnen einem manchmal erst die Augen für das wesentliche.

Ich werde mich die Tage gleich mal mit meinen ganzen Tuben auseinandersetzen und mir überlegen wie ich den Start in mein aufgeräumtes und umweltfreundlicheres Badezimmer bekomme. Ich hoffe ich kann dann bald auf meinem Blog zeigen, wie das geklappt hat und was ich so verändert habe. Der schöne Nebeneffekt ist nämlich, dass ich die hässlichen Tuben und Flaschen jetzt gegen schöne Gläser und Schwämme ersetzen kann, die meinem Badezimmer den gewissen Vintage-Look geben, den ich schon so lange haben will.

Ich freue mich schon drauf.

Liebe Grüße
Nika (www.vintasticworld.com)

Reply
Marisa 28. März 2017 - 20:02

Vielen Dank für deinen Kommentar liebe Nina! Freut mich sehr dass der Beitrag zum richtigen Zeitpunkt kam und ich bin schon gespannt wies dir auf deiner Reise hin zu einem nachhaltigen Bad geht 🙂

Liebe Grüße, Marisa

Reply
Jenni 20. März 2017 - 9:19

Liebe Marisa,

ich finde es klasse, dass du einen Anlass hattest, einmal zurück- anstelle von vorauszuschauen – und dann gesehen hast, was du eigentlich alles schon geschafft hast. Das ist nämlich eine ganze Menge – und ich finde, da kannst du berechtigterweise stolz drauf sein und diesen persönlichen Erfolg genießen!

Ich kenne das auch, dass man – wenn man einmal angefangen hat, zu minimalisieren und auszumisten – immer wieder neue Baustellen entdeckt und das Gefühl hat, irgendwie gar nicht so richtig fertig zu werden. Dabei vergisst man allerding leider häufig, was man schon alles erreicht hat – und das ist doch so wichtig, um positiver Stimmung am Ball zu bleiben.

Ich freue mich jedenfalls sehr für dich! 🙂

Liebe Grüße
Jenni

Reply
Marisa 20. März 2017 - 20:08

Vielen Dank liebe Jenni!

Ja das stimmt wenn man einmal angefangen hat fängt man an alles zu hinterfragen und sobald man einmal durch alle Lebensbereiche durch ist geht es irgendwie wieder von vorn los. Ich finde da muss man bei der Entwicklung hin zur Nachhaltigkeit und zum Minimalismus aufpassen, dass man nicht in einer Ausmiste-/Verbesserungsschleife hängen bleibt, sonst wird es wirklich irgendwie erdrückend. Ich kämpfe momentan manchmal auch beim einkaufen mit dieser Ohnmacht wenn man die ganzen Verpackungen im Regal sieht und einem Bewusst wird wie klein der eigene Müll im Vergleich ist. Muss da glaube ich generell noch lernen meine eigenen Erfolge mehr wahrzunehmen und vom Rest zu distanzieren 😉

Liebe Grüße, Marisa

Reply
*thea 20. März 2017 - 9:11

Ich habe auch schon Shampoo, Conditioner und Duschgel umgestellt – und will fleißig weiter optimieren. Deine Beobachtung teile ich sofort: es sieht einfach aufgeräumter und viel schöner aus, wenn auf der Badwanne nicht zig Plastikflaschen rumstehen. Mein Freund wird sein Duschgel weiterhin nutzen wollen, und es stehen noch ein paar aufzubrauchende Badezusätze rum – wenn die weg sind, steht da dann nur noch das Duschgel von ihm und ich freu mich drauf. Das mit den Lufaschwämmchen ist eine super Idee – ich habe mir einen Magnetseifenhalter gekauft, der an der Wand hängt. Man drückt ein Magnetplättchen in die Seife und kann sie dann aufhängen und an der Luft trocknen lassen. So einen will ich mir noch fürs Waschbecken holen, dann wird auch keine Flüssigseife in Plastikflaschen mehr nachgekauft. Liebe Grüße *thea

Reply
Marisa 20. März 2017 - 20:02

Ja ich finde es unglaublich befreiend dass da auf einmal so wenig rumsteht und man sich auch nicht überlegen muss was man heute benutzt. Ach das mit dem Magnet klingt ja auch sehr praktisch. Guter Tipp danke 🙂

Liebe Grüße, Marisa

Reply
Katharina 19. März 2017 - 21:34

Klasse! Ich bin noch ganz weit davon entfernt, dass mein Bad nur annähernd Zero-Waste ist. Vor 2 Jahren habe ich regelrecht die Notbremse gezogen, da ich tonnenweise Pflege und Beautyprodukte hatte. Seitdem brauche ich fleißig auf. Tue mir eben schwer damit verschwenderisch umzugehen, aber mein bestand ist mittlerweile sehr übersichtlich 🙂 Ich würde mich freuen, wenn ich ein Feedback zu deinem Rasierer haben könnte. Ich bin etwas tollpatschig und traue mich daher noch nicht so an so einen ran 🙂 Danke!

Reply
Marisa 19. März 2017 - 22:08

Danke für deinen Kommentar liebe Katharina! Fleißig aufbrauchen finde ich die richtige Entscheidung auch wenn es ein nerviger Kampf gegen die ganzen Produkte ist… Ich hatte zum Glück nicht allzu viel, hab aber trotzdem auch einiges verschenkt und festgestellt dass man Shampoo auch ganz gut mal zum putzen hernehmen kann und es da dann schneller leer wird 😉
Die Angst vor dem Rasierer kann ich verstehen! Rasierhobel klingt übel und dass man die Rasierklinge ohne Plastikschutz drumherum tauscht ist am Anfang etwas gruselig. Ich kann dich aber beruhigen der Rasierer funktioniert wie jeder andere und auch das Klingen tauschen geht super. Bei mir sind keine Verletzungen vorzuweisen 😉

Viele Grüße,

Marisa

Reply
Jess 19. März 2017 - 18:49

Liebe Marisa,

dein toller Beitrag kommt heute genau zur richtigen Zeit! Ich habe diese Wochenende endlich mal selbst ein Deo hergestellt und war echt erstaunt wie einfach das doch geht. Ich finde es super, mal eine Uebersicht mit Zero Waste Produkten für’s Bad zu haben und werde da auch jeden Fall am Ball bleiben, um irgendwann auch mal so eine tolle Sammlung zu haben 😉

Ganz liebe Grüsse
Jess (www.theliveliest.com)

Reply
Marisa 19. März 2017 - 19:40

Liebe Jess,

freut mich, dass dir der Beitrag weiterhilft so soll es sein 🙂 Das Deo auf dem Bild hab ich geschenkt bekommen daher steht selbstmachen da auch noch auf meiner Liste! Musst mir mal dein Rezept verraten wenn du damit zufrieden bist 🙂

Liebe Grüße,

Marisa

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