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Minimalism: After Decluttering

by Marisa

Hi meine lieben fairladies,

wie ihr vielleicht in diesem Beitrag mitbekommen habt, habe ich das 30 Day Minimalism Game von dem Blog “The Minimalists” gespielt. Die Aufgabe ist, 30 Tage lang, jeden Tag Dinge auszumisten. Damit das nicht zu einfach wird, mistet man am ersten Tag einen Gegenstand aus, am zweiten Tag zwei usw. und das solange man durchhalten kann.

Ich habe 17 Tage lang gespielt und ganze 153 Dinge ausgemistet! 153 Dinge, die ich auf Schränken, in Schubläden und Regalen rumliegen hatte und nie oder nur sehr selten wirklich gebraucht habe. Die meisten waren da “nur für den Fall, dass man sie doch mal braucht” nur dass dieser Fall fast nie eingetreten ist. Das Traurigste oder Erschreckendste ist allerdings, dass ich nach 17 Tagen immer noch nicht mit dem Ausmisten fertig war. Ich konnte nur nicht mehr jeden Tag die komplette Anzahl der vom Spiel geforderten Dinge loswerden. So zwei bis drei Gegenstände wären aber momentan jeden Tag noch locker drin, obwohl ich den altbekannten “Frühjahrsputz” im Februar/März gerade erst hinter mir gelassen habe und da sehr konsequent jede Schublade und Kiste aussortiert habe. Es ist wirklich unglaublich was sich so alles in den eigenen vier Wänden ansammelt. Besonders skuril finde ich vor Allem die Tatsache wie lange dieses Aussortieren immer dauert und auch die Schwierigkeit die Gegenstände sinnvoll irgendwo loszuwerden. Während man innerhalb von wenigen Minuten die ganze Wohnung mit ein paar Klicks und dem Zücken der Bankkarte bis zum Bersten voll bestellen kann, dauert es Stunden, Tage oder sogar Wochen bis man diese Gegenstände wieder verkauft, verschenkt oder weggeworfen hat.

Was mich sonst noch so beschäftigt hat und worüber ich mich sehr gewundert habe, gibt´s hier in ein paar kurzen Fragen zum Wundern und vielleicht auch sich selbst darin wiederfinden 😉

  • Wo kommt das Ganze Zeug her?
  • Wieviele Handcremes kann ein Mensch brauchen?
  • Warum habe ich so viele Handtücher und benutze immer die Gleichen im Wechsel?
  • Woher kommen die Ganzen Schuhe? Hab die wirklich alle ich gekauft?
  • Wieso kauft man eigentlich so viel auf Vorrat und vergisst es dann?
  • Können die Leute bitte aufhören mir Dekokerzen, Tee und Kugelschreiber zu schenken?
  • Wie hat das alles jemals in meine Umzugkisten gepasst???

Ich hoffe ihr findet auch die Zeit (und den Mut) mal das Minimalism Game zu spielen und fühlt euch danach genauso befreit wie ich.

-yourfairlady

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1 comment

Jenni 17. November 2016 - 11:13

Liebe Marisa,

das Minimalism-Game finde ich sehr spannend – danke, dass du von deinen Erfahrungen damit berichtest! Ich weiß nicht genau, ob ich es einmal spielen werde – Lust hätte ich schon, aber mir steckt das letzte Radikal-Ausmisten noch in den Knochen (das ist wirklich immer mit sehr viel Aufwand und Arbeit verbunden, man sollte es nicht glauben). Doch ich denke, dass da natürlich noch so einige Gegenstände gehen könnten – die Frage ist natürlich auch, wie weit man persönlich minimalisieren möchte. Dass die Challenge das komplett offen lässt, finde ich sehr gut. 🙂

Liebe Grüße
Jenni

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